Wein des Monats_Mai 2010



Grüner Veltliner HUGO 2009
Markus Huber, Traisental, Österreich

Dieser Grüner Veltliner, der Einstiegswein des jungen Shooting-Stars Makus Huber aus Niederösterreich, ist ein großartiges Beispiel für die wichtigste und bekannteste Rebsorte Österreichs.
In der Farbe ein helles Grüngelb. Trocken und typisch aromatisch in der Nase, voller exotischer Frische:  grüner Apfel, weißer Pfirsich und dazu mineralisch unterlegt; am Gaumen knackig und fest; saftig im Abgang.
Er ist ein hervorragender Begleiter zu weißem Fleisch wie Huhn, Pute, aber auch gegrilltem Fisch, sowie zu Salaten oder Spargelgerichten.
Oder einfach nur so, um den Frühling und Sommer zu genießen! Viel Spaß!
 
Trinkreife: jetzt bis 2013
Serviertemperatur: gut gekühlt, 9-10° Celsius
 

€ 6,90

(entspricht € 9,20 / Liter)
www.weingut-huber.at



Wein des Monats_März 2010



EBO Val di Cornia Suvereto,
Rosso DOC 2006, Petra, Toscana

Anbaugebiet: Schon die Etrusker siedelten in der Maremma, einer Gegend in der Toskana, die sich auf der geographischen Höhe der Insel Elba Richtung Süden erstreckt; zahlreiche Häfen und Städtenamen erinnern an sie. Touristisch ist das Gebiet kaum erschlossen. Erst seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wird vermehrt Wein in der Maremma angebaut. Das Besondere an diesem Landstrich sind seine eisenhaltigen, roten Böden „Colline Metalieferre“, auf denen Rebsorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon oder Sangiovese besonders gut gedeihen.

Jahrgang:
2006 ist ein großes Jahr in der Toskana bzw. in der Maremma. Es hat körperreiche Weine mit einer schönen Fruchtausprägung hervorgebracht. Perfekte klimatische Bedingungen begünstigten eine phenolische Reife, währenddessen verfügen die Weine über ein Maximum an Aromatik, Säure und Struktur.

Bodenbeschaffenheit: kalk-, mergel- und eisenhaltige rote Böden
Rebsorte: 50 % Cabernet Sauvignon, 30 % Sangiovese, 20 % Merlot

Erzeuger: Vittorio Moretti, der Inhaber der erfolgreichen Franciacorta-Weingüter Bellavista und Contadi Castaldi, beschloss, neue Gebiete.zu erkunden, um einen Rotwein der Spitzenklasse zu erzeugen. Neben dem önologischen Potential der Region zählte für ihn auch die persönliche Verbundenheit zur Toskana, in der er geboren wurde. Das Weingut Petra sucht nicht nur architektonisch (erbaut von dem Schweizer Architekten Mario Botta), sondern auch produktionstechnisch seinesgleichen. In Zusammenarbeit mit dem aus dem Pomerol – dem Königreich des Merlot – stammenden Önologen Pascal Catonnet zeichnet sich Vittorio Morettis Tochter Francesca, ebenfalls ausgebildete Önologin, für die Weinerzeugung verantwortlich. Die Weine werden ausschließlich per Hand gelesen, nach Lagen getrennt und anschließend leicht gepresst in Tanks gefüllt. Der Wein reift dann vorwiegend in großen Fudern slowenischer Eiche.
Weinbeschreibung: Der Duft roter Früchte, wie Kirsche, Ribiseln und Pflaumen skizzieren das Geschmacksprofil diesen Weines. Mineralische Anflüge mischen sich dazu, Nuancen von Eukalyptus. Im Gaumen voll, weich und anhaltend. Der Wein besticht am Gaumen durch seine perfekte Harmonie zwischen Säure und Tanninen. Druck im Abgang!
Der „Ebo“  hat eine besondere territoriale Identität (Rebsortenzusammenstellung)!
Optimale Serviertemperatur: 14-18° Celsius
Trinkreife: jetzt bis 2018

Statt € 19,90 jetzt nur € 16,90 / Fl. 0,75 l

(entspricht € 22,56 / Ltr.)



Wein des Monats Februar 2010

Primitivo di Manduria SUD DOC 2008
Feudi di San Marzano, Apulien


Ein wunderbares Beispiel für Weine, die am Stiefelende Italiens gewonnen werden:
Aus 100 % Primitivo-Trauben gekeltert, wird dieser Wein jeden Weinfreund begeistern. Die Beeren reifen auf einer Höhe von 100 Metern NN auf kalkhaltigen Boden bei einer Stockdichte von lediglich 5000 Reben pro Hektar. Die Trauben werden äußerst schonend nur leicht angepresst und anschließend erfolgt eine Temperatur-kontrollierte Mazeration und die alkoholische Vergärung im Stahltank. Dann wird er für weitere vier Monate im Barriquefass aus französischer Eiche ausgebaut.

Er ist von tiefer, rubinroter Farbe mit violetten Reflexen; das Bouquet erinnert an reife Kirschen und Pflaumenmus mit einem Hauch Kakao und Vanille. Geschmacklich hat er eine dichte Struktur, vollmundig mit anhaltendem Abgang und dabei weich und fruchtig.
Der Primitivo Sud ist ein optimaler Begleiter von kräftigen Fleisch- und Schmorgerichten oder reifem Käse.

Optimale Serviertemperatur: 16-18° Celsius
Trinkreife: jetzt bis 2014

€ 9,90 / Fl. 0,75 l

(entspricht 1 Ltr. € 13,20)



Wein des Monats Januar 2010

Château L´Argenteyre
Cru Bourgeois Médoc 2006, Bordeaux


Alle zehn Jahre wird das Klassement der Crus Bourgeois, der sog. „Bürgerlichen Gewächse“, überprüft und bescherte bereits 2003er Jahrgang von Ch. L´Argenteyre die Aufnahme in die begehrte Kategorie Cru Bourgeois.
Der berühmte französische Weinführer „Guide Hachette“ schwärmt vom großartigen Terroir und der malerischen Lage der erst fünfzehn Jahre jungen Besitzung in Bégadan im Herzen der Appellation Médoc.
Château L´Argenteyre ist ein durch und durch überzeugender Médoc mit markanter, erdiger Nase, vollem, ausdrucksstarken und kräftigen Gaumen, süßer, reifer Fruchtund bereits in seiner Jugend samtigen Tanninen.
Wir empfehlen Ihnen die von Hand gelesene und über zwölf Monate in Barrique-Fässern ausgebaute Cuvée aus 40% Merlot, 45% Cabernet Sauvignon und 15% Petit Verdot nicht nur aufgrund der bestechenden Qualität, sondern auch wegen ihres – noch – erfreulichen Preises. Sie sollten diesen Wein unbedingt probieren!

Flasche 0,75 l

€ 11,80

(entspricht Ltr. € 15,76)

 



Wein des Monats November

 

 

 

 

 

Unsere Bewertung: 88/100
Lagerfähig bis 2018
Unbedingt dekantieren.

Unser Angebotspreis:

Statt € 13,90 nur € 11,95                             (entspricht € 15,93 / Liter)

http://www.terredavino.it

2006 Langhe Nebbiolo „La Malora“ DOC
Terre da Vino, Piemont


Er wird nach schonender Maischegärung für fünfzehn Monate im Barrique, dem kleinen Holzfass, aus slawonischer und französischer Eiche ausgebaut und gelangt nach anschließender Flaschenlagerung zur vollen Reife.
Dieser herrliche Rote zeigt in der Farbe bereits die typischen Reflexe des Nebbiolo, der Königsrebsorte des Piemonts: mitteldunkles rubin- bis rostrot mit – für die Rebsorte unabdingbaren – bräunlichen Nuancen. Er duftet nach Pflaumenmarmelade und dunklen Beeren, ein wenig gegerbtes Leder und Pfeffer.
Am Gaumen präsentiert er sich selbstbewusst kräftig, die Tanninstrukturen sind deutlich zu erkennen und die Säure sehr gut ausbalanciert. Der Holzfasseinsatz ist nicht übermäßig dominant, was Pflaumen- und Beerenaromatik Raum lässt.
Er kann durchaus mit seinem großen Bruder, dem Barolo, mithalten. Wir freuen uns über das tolle Preis-/Genussverhältnis.

Thomas M. Refardt