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Ausblick auf den Jahrgang 2010
Kleine Menge, große Weine.
So kompliziert und schwierig war die diesjährige Weinlese für die deutschen Winzer lange nicht mehr. Aber auch die Kollegen in Europa hatten es nicht einfach. Und was uns mit dem kommenden Jahrgang erwartet sind zwei Punkte: Die Menge ist in manchen Anbaugebieten sehr gering, das deutsche Weininstitut in Mainz spricht vom kleinsten Jahrgang seit 25 Jahren. In manchen Anbaugebieten beträgt der Ertrag gerade einmal 50 % der sonst üblichen Menge. In Österreich rechnet man durchschnittlich mit 30% niedrigerem Ertrag, Italien und Frankreich rechnen mit ca. 10% weniger Menge.
Der Grund für die Misere? Natürlich das Wetter. Erst kam der harte Winter, hinterließ deutliche Frostschäden, gefolgt von einem feuchten und zu kühlen Frühjahr, so dass der Austrieb unregelmäßig ausfiel. Und schließlich folgte nach dem sehr heißen Sommer der Dauerregen pünktlich zur Lese. So hatten die Winzer alle Hände voll zu tun, vor allem um die wenige Menge gegen Pilzbefall und Fäulnis zu schützen.
Punkt zwei hingegen ist durchaus positiv: Die Winzer nämlich, die vorwiegend spätreifende Sorten anbauen und die selektiv gelesen haben, waren die Gewinner des goldenen Oktobers und konnten vollreifes Lesegut einfahren. So wird es trotz Ertragseinbuße große Weine auch im Jahrgang 2010 geben. Nur eins ist sicher: Schnell sollte man zugreifen!
Thomas M. Refardt
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Willkommen in der
Königsklasse
Angelo Gaja ist der wohl berühmteste Winzer aus Italien. Das Weingut mit Sitz in in Cuneo (bei Barbaresco) wurde im Jahre 1859 gegründet. Angelo Gaja erwarb den Weingutbesitz von seinem Vater und baute diesen in den Jahren unter der Prämisse der Qualitätsverbesserungen weiter aus. Er ging weg von den traditionellen Barolo und Barbaresco Erzeugern und setzte bei seiner Weinphilosophie neue Ideen aus Frankreich um, führte kontrollierte Gärtemperaturen ein, ebenso wie biologische Säureumwandlung und neue Barriques für den Ausbau seiner Barolo und Barbaresco Weine. Zudem pflanzte Angelo Gaja die Cabernet und Chardonnay Reben auf Teilen seines großen Anwesens an. Um sein Imperium weiter auszubauen, baute Angelo Gaja eine Weinimportfirma mit dem Namen Castello di Barbaresco auf und erwarb weitere bedeutende Barolo Weinbergslagen sowie Cru Lagen anderer Erzeuger. Mit seinen herausragenden Barbaresco Weinen wie Sori San Lorenzo, Sori Tildin und Costa Russi konnte er bereits etliche Preise abräumen. Absolut Empfehlenswert!







